Mein Zugang.
Wie ich arbeite — und warum.
Was ich tue, lässt sich schwer in einem Wort fassen. Ich bin Sparringspartner für Menschen, die Verantwortung tragen. Ich bin Vertrauter für die Fragen, die sonst keinen Ort haben. Welche dieser Rollen ich einnehme, entscheidet die Situation — nicht ich, nicht eine Methode, nicht ein Programm.
Was Sie hier finden, ist die ehrliche Beschreibung dessen, was passiert, wenn Sie mit mir arbeiten.
Warum ich anders arbeite.
Die meisten Fragen, mit denen Menschen zu mir kommen, haben sie bereits zu Ende gedacht. Sie haben analysiert, abgewogen, Varianten geprüft, Berater gehört. Und sie sind trotzdem nicht weiter. Das ist kein Zufall.
Rationale Antworten lösen selten Freude aus. Selten Trauer, selten Glück, selten das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Sie sind oft korrekt und bleiben trotzdem leer.
Ich arbeite mit einer einfachen Beobachtung: Wenn ein Mensch zuerst fühlt und dann denkt, kommt er zu anderen Schlüssen als umgekehrt. Nicht zu weicheren, nicht zu emotionaleren — zu klareren. Die Reihenfolge ist entscheidend.
Deshalb pendelt meine Arbeit zwischen zwei Bewegungen.
Die eine Bewegung ist Analyse. Hier arbeiten wir wie in jedem seriösen Sparring: Worum geht es wirklich? Was ändert sich, wenn das Thema gelöst ist? Wer ist beteiligt, wer betroffen? Welche Schritte sehen Sie selbst? In dieser Phase geht es um Klärung und Struktur — das, was Sie aus Ihrer beruflichen Welt kennen und erwarten.
Die andere Bewegung ist eine ganz andere. Was in der Analyse erarbeitet wurde, führe ich in eine geführte Meditation über. Sie gehen mit Ihrem Thema in einen inneren Raum, in dem Bilder aufsteigen, die mit genau dieser Frage verbunden sind. Was Sie dort erleben, ist oft überraschend. Manchmal schön, manchmal unangenehm, manchmal bitter, manchmal heiter. Immer präziser als jede Pro-Contra-Liste.
Aus einem Bild, das eine Emotion auslöst, entsteht eine Erkenntnis, die das Denken allein nicht hergibt. Diese Erkenntnis ist nicht konstruiert. Sie kommt, und sie trifft. Danach lässt sich wieder sauber denken — aber auf einer anderen Grundlage.
Warum dieser Umweg? Weil das Denken in Führungsrollen permanent von äußeren Stimmen belegt ist — von Erwartungen, Quartalszielen, Vergleichen, Statusfragen. Wer in diesem Modus arbeitet, verwechselt die Stimmen anderer irgendwann mit den eigenen. Die innere Bilderwelt braucht das nicht. Sie kennt keinen Status, keine Erwartung, kein Symbol. Sie zeigt, was ist.
Ich bin kein Therapeut und arbeite nicht therapeutisch. Ich arbeite mit Menschen, die in ihrer Verantwortung stehen und eine Entscheidung zu treffen haben, die über reine Strategie hinausgeht. Führungskräfte, Unternehmer, Menschen an Wendepunkten.
Was ich anbiete, ist kein Verfahren. Es ist ein Raum, in dem geklärt und gefühlt wird, manchmal nacheinander, manchmal verwoben — und aus dem Entscheidungen kommen, die tragen.
Ich arbeite alleine, nicht in einem Institut. Wer mich bucht, bekommt mich — nicht einen meiner Coaches. Was wir besprechen, geht nicht durch einen Filter, eine Methode, ein Programm. Diese Unabhängigkeit ist Absicht.
Sparringsgespräche.
Für die Frage, die unter den Fragen liegt.Wann es passt
Für ein klar umrissenes Anliegen — eine Entscheidung, eine Situation, eine Frage, die Sie alleine nicht auflösen.
Was Klienten mitnehmen
Manche eine Entscheidung. Manche eine veränderte Frage. Manche das Wissen, dass es länger brauchen wird. Keinen Methodenkoffer.
Rahmen
90 Minuten, online oder in Wien. 350 Euro netto. Einzeln buchbar. Wenn das Thema größer ist, sprechen wir über ein Mandat.
Mandate.
Für Phasen, in denen ein Gespräch nicht reicht.Wann es passt
Übergänge, Neuorientierungen, Krisen. Phasen, in denen Sie wissen: Das braucht Zeit und jemanden, der dranbleibt.
Was enthalten ist
Vier Sitzungen à 90 Minuten pro Monat, online oder in Wien. Rückfragen zwischen den Sitzungen per E-Mail, Telefon nach Vereinbarung. Antwort innerhalb von zwei Werktagen. 2.000 Euro netto pro Monat. Keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar.
Vertrauensarbeit lebt von Kontinuität. Im Mandat sind Sie nicht Kunde einer Sitzung — Sie haben einen Sparringspartner, der mitdenkt, auch zwischen den Terminen.
Verfügbarkeit
Begrenzte Anzahl Mandate parallel. Bei voller Auslastung Warteliste.
Vertraulichkeit
Was wir besprechen, bleibt zwischen uns. Notizen bei mir. Klientennamen gebe ich nicht weiter.
Handwerk und Erfahrung.
Meine Arbeit ruht auf mehreren Grundlagen. Eine davon ist der berufliche Hintergrund: Betriebswirtschaftliches Studium, zwei Jahrzehnte in der Unternehmensberatung und in Führungsrollen großer Organisationen. Die Welt, aus der meine Klienten heute kommen, kenne ich von innen — ihre Sprache, ihre Zwänge, ihre Einsamkeit.
Dazu kommt das Handwerk, das ich für die Arbeit mit Menschen gelernt habe: Ich bin ISO-zertifizierter Systemischer Coach (Ausbildung am WIFI Wien), eingetragener Mediator (Ausbildung bei Dr. Gottfried Banner) und habe eine Ausbildung in geführter Meditation und Imaginationsarbeit absolviert.
Die dritte Grundlage lässt sich schwerer in einem Zertifikat abbilden. Ich arbeite seit vielen Jahren mit Meditation, Fasten und Schweigen — nicht als Hobby, sondern als kontinuierliche Praxis. In diesen Jahren habe ich mehrfach Zustände erlebt, aus denen man anders zurückkommt, als man hineingegangen ist. Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, dass innere Bilder mehr können als beruhigen. Sie können ein Leben verändern.
Was ich mit Klienten mache, ist nicht die Reproduktion meiner eigenen Erlebnisse — das wäre unmöglich und vermessen. Aber ich weiß, welche Tür sich öffnen kann, und ich weiß, wie man sie vorsichtig öffnet. Das ist nichts, was man in einer Ausbildung lernt. Es ist etwas, das man durchlebt hat.
Wie ein Erstgespräch abläuft.
Damit Sie wissen, was Sie erwartet, bevor Sie anfragen.
Sie schreiben mir.
Über das Formular auf der Erstgesprächsseite, oder per E-Mail. Ein paar Sätze reichen — Sie müssen nicht erklären, worum es geht. Wenn Sie nicht wissen, was Sie schreiben sollen, schreiben Sie genau das.
Wir vereinbaren einen Termin.
Ich antworte innerhalb von ein bis zwei Werktagen. Wir finden einen Termin, der für uns beide passt — meistens innerhalb der nächsten zwei Wochen. Online über Zoom oder in Wien. Sie wählen.
Das Gespräch.
Zwanzig Minuten. Ich frage Sie, was Sie zu mir bringt. Sie schildern, soweit Sie können. Ich höre zu, frage nach, gebe eine erste Einschätzung. Wir schauen, ob es zwischen uns passt — das ist in dieser Arbeit nicht selbstverständlich, und wenn es nicht passt, sage ich es Ihnen offen, ohne Drumherum.
Sie entscheiden.
Nach dem Gespräch entscheiden Sie, ob Sie weitermachen wollen. Ich werde Sie nicht drängen. Sie hören innerhalb von 24 Stunden nichts von mir, außer Sie melden sich zuerst. Wenn Sie sich für eine weitere Zusammenarbeit entscheiden, sprechen wir über Format, Frequenz und Investment.
Was ich nicht bin.
Ich bin kein Therapeut und arbeite nicht therapeutisch. Ich verspreche keine Erfolge. Was ich anbiete, ist Werkzeug — was Sie damit machen, ist Ihre Sache. Wenn Sie tiefere Fragen dazu haben, finden Sie Antworten in den häufig gestellten Fragen.
Wenn Sie wissen wollen, ob es passt.
Das Erstgespräch ist der einzige Weg, das herauszufinden. Zwanzig Minuten, kostenlos, unverbindlich. Online oder in Wien.
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