Wenn die Werkzeuge, mit denen Sie bisher gewonnen haben, nicht mehr greifen.
Ein Vertrauter für Entscheidungen, die niemand in Ihrem Umfeld mit Ihnen besprechen kann.
Drei Beispiele, was das heißen kann. Nicht als Erfolgsgeschichten — sondern als Antwort auf die Frage, wie verschieden die Wege aussehen, wenn jemand bereit ist, an einen Punkt zu gehen, an den Ratio alleine nicht hinreicht.
Lesen Sie.
Es gibt eine offizielle Erzählung — die geht gut, die wird vorgetragen.
Und es gibt eine zweite Buchhaltung, in der etwas nicht stimmt.
Diese zweite Buchhaltung wird selten geöffnet. Ich bin der Ort, an dem sie geöffnet werden darf.
Die Managerin im Konzern.
Ausgangslage
Senior Managerin in einem internationalen Konzern in einer stark regulierten Branche. Seit Jahren in ihrer Rolle unzufrieden. Sehr gut bezahlt — ein Ausstieg hätte sie zwei Jahresgehälter Pensionsanspruch gekostet. Sie wusste nicht einmal, wie sie das Gespräch mit ihrem Vorgesetzten beginnen sollte.
Was sich gezeigt hat
Es ging nicht um den Ausstieg. Es ging darum, dass sie ihre eigentliche Begabung — die Entwicklung von Menschen — in ihrer aktuellen Rolle nicht leben konnte. Die Frage war nicht „raus oder bleiben“, sondern: was muss sich verändern, damit das, was Sie können, einen Ort hat.
Was sich verändert hat
Nach mehreren Monaten Begleitung hat sie ihre Rolle innerhalb der Organisation gewechselt. Berichtslinie eine Stufe nach oben, weniger operative Führungsverantwortung, ihre eigentliche Stärke im Zentrum. Pensionsanspruch erhalten. Heute glücklich.
Der Manager, der nicht mehr in Konzernstrukturen arbeiten konnte.
Ausgangslage
Erfahrener Manager in einem großen österreichischen Unternehmen. Über fünfzehn Jahre in Führungsverantwortung. Keine Kraft mehr für Organisationsleben. Der Wunsch nach Selbständigkeit war da, ein konkretes Konzept nicht. Er kam zu mir, um seinen Businessplan zu erarbeiten.
Was sich gezeigt hat
Der Businessplan war der Anlass, nicht das Thema. Das eigentliche Thema war: Wie baut jemand, der über anderthalb Jahrzehnte in fertige Strukturen hineingewachsen ist, etwas Eigenes — und übersteht die Phase dazwischen?
Was sich verändert hat
Rund zwei Jahre Begleitung. Heute selbständig in seinem Fachgebiet, mit ersten Mandaten in der Hand. Der Schritt nach außen war nicht der schwierigste Teil. Der schwierigste Teil war, die innere Erlaubnis dafür zu finden.
Der Familienunternehmer und die Frage, wie es weitergeht.
Ausgangslage
Familienunternehmer der Gründergeneration. Hohe Verschuldung, finanzierende Bank ließ keinen Ausstieg zu. Seine Lebenspartnerin hielt das tägliche Ringen mit dem Druck nicht mehr aus. Die nachfolgende Generation wollte das Unternehmen weiterführen — aber nicht mit dieser Schuldenlast. Drei Wahrheiten, die alle stimmten und die sich gegenseitig blockierten.
Was sich gezeigt hat
Bevor wir über Zahlen sprachen, mussten wir den Druck rausnehmen. Was er für die zentrale Aufgabe seines Lebens hielt, war längst zur Last geworden, die er nicht loslassen konnte. Erst als das gelöst war, wurde die wirtschaftliche Ebene wieder verhandelbar — auch mit der Bank.
Was sich verändert hat
Mehrere Monate Begleitung, einzeln mit allen drei. Heute ist das Unternehmen kleiner und profitabel. Die Bank hat Kredite gestundet. Die Übergabe hat stattgefunden. Eine Familie, die wieder eine ist.
Drei sehr verschiedene Menschen. Drei sehr verschiedene Wege. Was sie verbindet: Sie waren bereit, an einen Punkt zu gehen, an den die Ratio sie nicht mehr brachte.
Wer mit mir arbeitet, will wissen, mit wem.
Mehrere Welten in einem Lebenslauf — die Welt großer Unternehmen, die Welt kleiner Familienbetriebe, die Welt der inneren Praxis. Wer Vertrauliches mit jemandem bespricht, möchte mehr wissen als Berufsbezeichnungen.
Portrait lesen →Zwei Formate. Eine Haltung.
Sparringsgespräche für punktuelle Klärung. Mandate für längere Begleitung. Welches Format zu Ihnen passt, klärt sich im Erstgespräch.
Mehr lesen →Mit denen Sie alleine bleiben.
Drei Fragen, die ich aus meiner Arbeit mit Menschen in Verantwortung verdichtet habe. Sie sind nicht originell. Sie sind nicht klug. Sie sind nur unangenehm präzise.
Was würde sich in Ihrem Leben ändern, wenn Sie morgen aufhören würden zu funktionieren?
Können Sie benennen, was Sie gerade fühlen — und mit wem können Sie darüber sprechen?
Welche Entscheidung schieben Sie gerade vor sich her, von der Sie wissen, dass Sie sie treffen müssten — und welche Geschichte erzählen Sie sich darüber, warum jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist?
Wenn eine dieser Fragen Sie nicht mehr losgelassen hat, gibt es einen Essay dazu. Acht Seiten, etwa fünfzehn Minuten Lesezeit. Was die Fragen diagnostizieren. Welche typischen Ausweichbewegungen es gibt. Und was es bedeuten kann, wenn keine Antwort kommt.
Sie erhalten den Essay sofort per E-Mail. Keine weiteren Mails ohne Ihre Zustimmung.
Wenn Sie an einem Punkt sind, an dem Sie merken, dass Sie weiterkommen müssen.
Ein kostenloses Erstgespräch. Zwanzig Minuten. Online oder in Wien. Sie schildern, was Sie beschäftigt, ich höre zu, wir schauen, ob es zwischen uns passt. Kein Verkauf, keine Verpflichtung.
Erstgespräch vereinbaren →Vertrauliche Begleitung für Menschen mit Verantwortung
Sie suchen einen Sparringspartner, Vertrauten oder Begleiter für eine berufliche Entscheidung, einen Übergang oder eine Phase der Neuorientierung? Günter Neubauer bietet vertrauliche Einzelgespräche und längere Begleitung für Geschäftsführer, Vorstände, Unternehmer und Führungskräfte — online oder in Wien. Methodisch arbeite ich als ISO-zertifizierter Systemischer Coach, eingetragener Mediator und mit imaginationsbasierten Verfahren. Zwanzig Jahre eigene Management-Erfahrung in Konzernen sind die Basis. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.
