Was Sie wahrscheinlich wissen wollen.
Sieben Fragen, die mir Klienten am häufigsten stellen — ehrlich beantwortet.
Sparring oder Coaching — was ist der Unterschied?
Coaching stellt Fragen. Sparring stellt Fragen und sagt, was es denkt.
Ein klassischer Coach arbeitet methodisch und neutral — er hilft Ihnen, eigene Lösungen zu finden, ohne selbst zu bewerten. Das ist sinnvoll, wenn Sie Raum brauchen, in dem niemand Sie beeinflusst.
Ein Sparringspartner geht weiter. Er hört genauso zu, fragt genauso präzise — aber er hat eine eigene Meinung und teilt sie, wenn es weiterhilft. Sparring lebt von Augenhöhe und Ehrlichkeit. Es ist das richtige Format, wenn Sie nicht nur reflektieren wollen, sondern jemanden brauchen, der mit Ihnen denkt — und auch widerspricht, wenn er Sie auf einem falschen Weg sieht.
Ich bin im Handwerk Coach (ISO-zertifiziert). Im Selbstverständnis Sparringspartner.
Wann ist ein Sparringsgespräch sinnvoll für mich?
Wenn Sie eine Frage mit sich tragen, die in Ihrem Umfeld keinen Ort hat.
Sie müssen nicht in einer Krise sein. Sie müssen kein dramatisches Anliegen haben. Sparring ist sinnvoll, wenn Sie spüren: Diese Entscheidung, diese Situation, diese Frage löse ich nicht in der nächsten Vorstandssitzung, nicht beim Abendessen, nicht beim Joggen. Sie brauchen einen Raum, in dem Sie offen reden können — ohne Folgen, ohne politische Agenda, ohne dass jemand etwas verkaufen will.
Typische Anlässe sind: eine Personalentscheidung, die unter der Oberfläche schwerer wiegt, als sie aussieht; ein Konflikt im Team, an dem Sie selbst Anteil haben; eine Karrierefrage, die Sie noch nicht mal Ihrem engsten Umfeld erzählt haben; ein Übergang im Unternehmen oder Leben, der mehr berührt als Strategie.
Worin unterscheidet sich Sparring von Therapie?
Therapie behandelt Krankheit. Sparring begleitet Verantwortung.
Therapie ist eine Heilbehandlung — sie ist für Menschen, die unter einer psychischen Erkrankung leiden, und sie wird von Psychotherapeuten oder Ärzten erbracht. Ich bin weder das eine noch das andere. Ich arbeite mit Menschen, die im Beruf und im Leben funktionieren, aber an einem Punkt sind, an dem Klarheit, Entscheidung oder Neuausrichtung gefragt ist.
Wenn sich im Erstgespräch oder im Verlauf einer Begleitung zeigt, dass therapeutische Hilfe der bessere Weg wäre, sage ich es offen — und kann Sie auf Wunsch an Kolleginnen und Kollegen verweisen, die das fachlich tun.
Was kostet ein Sparringsgespräch?
350 Euro netto pro 90-Minuten-Sitzung. Online oder in Wien.
Ein Sparringsgespräch dauert 90 Minuten und kostet 350 Euro netto. Es gibt keine Pakete, keine Mindestabnahme, keinen Preisverfall bei mehreren Buchungen — Sie zahlen pro Gespräch, das Sie tatsächlich führen.
Für längere Begleitung gibt es das Mandat: 2.000 Euro netto pro Monat, vier Sitzungen à 90 Minuten plus E-Mail-Verfügbarkeit für kurze Rückfragen, Telefon nach Vereinbarung. Keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar. Details finden Sie unter Mein Zugang.
Das Mandat ist keine Sparring-Packung — es ist eine Beziehung mit reserviertem Platz. Wer das Mandat bucht, bekommt nicht nur Sitzungen, sondern Kontinuität und Erreichbarkeit zwischen den Terminen.
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich — 20 Minuten, online über Zoom.
Wie lange dauert ein Mandat?
So lange, wie es sinnvoll ist — nicht länger.
Mandate haben keine Mindestlaufzeit. Sie sind monatlich kündbar. Manche Klienten arbeiten drei Monate mit mir, manche zwei Jahre. Die typische Dauer liegt bei sechs bis zwölf Monaten — lang genug, dass sich Themen entfalten können, kurz genug, dass keine Abhängigkeit entsteht.
Ein Mandat endet, wenn Sie merken: Das, wofür ich gekommen bin, hat sich verändert. Das ist nicht selten ein anderer Punkt als der, den wir am Anfang formuliert hatten — in echter Arbeit verschiebt sich das Thema fast immer.
Online oder vor Ort — was ist besser?
Beides funktioniert. Sie wählen, was zu Ihrem Leben passt.
Persönliche Treffen finden in Wien statt. Online-Sitzungen laufen über Zoom. Inhaltlich ist beides gleichwertig — Sparring lebt vom Gespräch, nicht vom physischen Raum.
Die meisten Klienten arbeiten teilweise oder ganz online. Das spart Reisezeit, macht Termine flexibler und funktioniert für diese Art der Arbeit überraschend gut, sobald die Beziehung steht. Vor Ort hat den Vorteil der Konzentration ohne Bildschirm — und manche Themen brauchen das.
Im Mandat können Sie zwischen den Formaten wechseln, je nachdem, was die Woche zulässt.
Sie haben selbst nie als Coach gearbeitet — warum sollte ich gerade Sie buchen?
Weil ich zwanzig Jahre an Tischen gesessen habe, an denen unter Druck entschieden wurde.
Ich bin nicht der typische Coach, der nie ein Quartalsende erlebt hat. Ich kenne Sales, Pipeline-Verantwortung, das Gefühl, wenn Zahlen nicht stimmen — aus KPMG, Banking, der Software-Industrie. Gleichzeitig habe ich Schweige-Retreats absolviert, meditiere als Praxis, bin Half-Ironman-Triathlet.
Diese Kombination ist selten. Ich bin der Sparringspartner, der das Brennen kennt, in dem Sie stehen, und gleichzeitig den Raum hält für das, was darunter liegt. Was mir an Coach-Routine fehlt, habe ich an Substanz, die andere nicht haben.
Nehmen Sie aktuell neue Klienten an?
In begrenzter Anzahl. Bei voller Auslastung gibt es eine Warteliste.
Ich begleite parallel nur eine kleine Anzahl an Mandaten, weil Beziehungs-Kontinuität und reservierte Verfügbarkeit zum Versprechen gehören. Sparringsgespräche sind grundsätzlich flexibler — auch hier hat aber jeder Slot eine reale Begrenzung in der Woche.
Wenn Sie anfragen, melde ich mich innerhalb von ein bis zwei Werktagen mit einer ehrlichen Aussage zur Verfügbarkeit. Wenn aktuell kein Platz ist, sage ich das so — und wir vereinbaren entweder einen späteren Beginn oder ich verweise auf jemanden anderen, falls Ihr Anliegen nicht warten kann.
Was passiert mit dem, was ich Ihnen erzähle?
Es bleibt zwischen uns. Ohne Ausnahme, ohne Aber.
Vertraulichkeit ist die Grundlage meiner Arbeit. Was wir besprechen, bleibt zwischen uns. Notizen verbleiben ausschließlich bei mir und werden mit niemandem geteilt. Klientennamen gebe ich nicht weiter — auch nicht in Vorstellungsgesprächen, Empfehlungssituationen oder zur eigenen Reputation.
Die einzigen Geschichten, die Sie auf dieser Website finden, sind die drei verfremdeten Cases auf der Startseite. Sie sind so anonymisiert, dass die betreffenden Personen sich selbst nicht mit Sicherheit erkennen würden — und sie werden auf Wunsch zurückgenommen, falls jemand Einwände hat.
Wenn Ihre Frage nicht dabei war.
Schreiben Sie mir. Im Erstgespräch klären wir das, was Sie wirklich wissen wollen.
Erstgespräch vereinbaren →